Neue Studie zum Goldenen Weg des Open Access veröffentlicht

Seit kurzem ist die im Auftrag des Rektorats der Universität Wien erstellte Studie "Der Goldene Weg des Open Access zum funktionalen Publikationswesen. Handlungsoptionen für die Universität Wien" von Nora Schmidt (Open Access Office der UB Wien) via u:scholar verfügbar.

Zu Beginn der Studie wird eruiert, inwiefern das derzeit noch vorherrschende Subskriptionsmodell gegenüber dem Open-Access-Publizieren für die Wissenschaftskommunikation nachteilig ist. Mittels einer Analyse der während des Publizierens ablaufenden Prozesse und der Meinungen von Forschenden wird abgeschätzt, inwiefern derzeit Spielraum zur Veränderung des Publikationswesens besteht. Im zweiten Abschnitt der Studie werden dann Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Geschäftsmodelle des Goldenen Wegs abgewogen, um bei der Konzeption von Förderungen differenzieren zu können: Author-Pay-Modell, institutionelle Mitgliedschaften, Overlay-Modell sowie das häufig für ein goldenes Modell gehaltene Hybrid-Modell. Auch die besonderen Voraussetzungen des Open-Access-Publizierens von Monographien werden thematisiert. Der dritte Abschnitt zeigt mögliche bzw. notwendige Maßnahmen für das Open-Access-Publizieren am Beispiel der Universität Wien auf.

Die Studie stützt sich in erster Linie auf eine intensive Auswertung der Literatur, enthält aber auch theoretische Überlegungen und Datenanalysen. Dem in diesem Kontext verbreiteten ökonomisch-quantitativen Ansatz wird erstmals eine gründliche Heuristik gegenüber gestellt.

Zum Download: phaidra.univie.ac.at/o:337723