Ausstellung: "Umwege. Annäherungen an Immanuel Kant in Wien, in Österreich und in Osteuropa"

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Ausstellung: "Umwege. Annäherungen an Immanuel Kant in Wien, in Österreich und in Osteuropa"

Ab Mittwoch, 23. September 2015, 10.00 Uhr, Hauptbibliothek

Im Rahmen des 12. Internationalen Kant-Kongresses 2015 ist an der Universitätsbibliothek Wien die Ausstellung „Umwege. Annäherungen an Immanuel Kant in Wien, in Österreich und in Osteuropa“ zu sehen.

Der Fokus der Ausstellung richtet sich auf die Kant-Rezeption in Wien und in Österreich, aber auch in Osteuropa insbesondere im 18. und 19. Jahrhundert. Es werden aber auch Ausblicke auf die jüngere Kant-Forschung geboten.

Anhand von sechs thematischen Schwerpunkten werden die Besucherinnen und Besucher durch die philosophiehistorische Ausstellung geleitet: Kant und die Zensur, Kant und Karl Leonhard Reinhold (der erste in Wien geborene Kantianer, der in Jena Wegbereiter der deutschen und österreichischen Kant-Rezeption werden sollte), Kant und Osteuropa, Kant und seine Dichter, Kant und die Phänomenologie sowie Kant und der Wiener Kreis. Gezeigt werden Originalausgaben und Faksimiles, bisher mehr oder weniger beachtete Textstellen im Zusammenhang der Kant-Rezeption zahlreicher Schriftsteller oder der Mitglieder des Wiener Kreises sowie besondere Notizen und Ausschnitte aus Briefwechseln. So wird auch das ambivalente Bild der Wahrnehmung Kants in Österreich deutlich: Herrschte einerseits Zensur und wurde Kant scharf kritisiert, fand im „Untergrund“ dennoch eine rege Beschäftigung mit Kants Philosophie statt.

Die Ausstellung, die am 22. September 2015 um 20.00 Uhr im Großer Lesesaal der Universitätsbibliothek Wien eröffnet wurde und zu den Öffnungszeiten der Hauptbibliothek zu besichtigen ist, richtet sich nicht nur an Kant-ExpertInnen, sondern auch an Studierende geisteswissenschaftlicher Fachrichtungen, Schülerinnen und Schüler sowie die interessierte Öffentlichkeit, um Einblicke in die Rezeption eines der bedeutendsten westlichen Philosophen und seiner Spuren in Wien, Österreich und Osteuropa zu erhalten.

Universität Wien