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FB Botanik: E-Book des Monats November 2015

„Alle Gestalten sind ähnlich, und keine gleichet der andern; und so deutet das Chor auf ein geheimes Gesetz, auf ein heiliges Rätsel“ dichtete Goethe in seiner Elegie „Die Metamorphose der Pflanzen“ von 1798 und deutete damit auf das Nachvollziehen der Formzusammenhänge und Formverwandlungen in der Natur. Schon 1790 hatte er mit dem hier in der Erstausgabe vorgestellten „Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären“ eine heute zwar inhaltlich veraltete, aber dennoch höchst bedeutende wissenschaftliche Schrift vorgelegt, die ihm – neben unzähligen anderen Ruhmessäulen – auch einen wissenschaftsgeschichtlichen Platz unter den Mitbegründern der vergleichenden Morphologie sichert. 1817 erschien der berühmte Text ein weiteres Mal in den Heften „Zur Morphologie“ (Pritzel 3452, Stafleu & Cowan 2081).


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