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FB Botanik: E-Book des Monats Mai 2016

Alexander Reinhold Bohnstedt wurde am 14. August 1839 in Bitterfeld (Sachsen-Anhalt, D.) geboren und studierte in Berlin und Halle Mathematik, Physik und Französisch. Im Herbst 1869 wurde er als Lehrer am Gymnasium in Luckau, in der deutschen Niederlausitz gelegen, angestellt und unterrichtete fortan Mathematik, Physik, Naturkunde und Französisch. Auf zahlreichen Wanderungen und Exkursionen mit seinen Schülern erforschte er die Pflanzenwelt der nordwestlichen Niederlausitz und publizierte 1882 die Ergebnisse in der vorliegenden Beilage zum Programm des Gymnasiums zu Luckau. Solche Regionalfloren, die sich häufig in wissenschaftlichen Programm-Aufsätzen von Schulen finden, stellen einen wesentlichen und immer noch aktuellen Beitrag zur Pflanzengeographie und Biodiversitätsforschung dar. Das Leben Bohnstedts nahm ein unerfreuliches Ende: Er stürzte auf den Stufen seines Gymnasiums schwer und starb an den Folgen am 9. April 1903. Unter dem Geläut aller Glocken der Luckauer Pfarrkirche St. Nikolai wurde er wenige Tage später begraben (Pritzel deest, Stafleu & Cowan 600).

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