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FB Botanik: E-Book des Monats September 2017

Anton Eleutherius Sauter wurde am 18. April 1800 in Großarl (Salzburg) geboren und studierte ab 1820 Medizin an der Universität Wien. 1826 zum Dr. med. promoviert, wirkte er zunächst als Arzt in Salzburg, später als Landesgerichtsarzt in Kitzbühel, dann als Stadtarzt in Bregenz, schließlich als Bezirksarzt in Zell am See, Mittersill und Ried im Innkreis. Ab 1848 wieder in Salzburg tätig, verblieb er hier bis zu seinem Tod am 6. April 1881. Sauter galt als bester Kenner der Ostalpenflora seiner Zeit, die Umgebung der jeweiligen Wohnorte unterzog er gründlichen floristischen Studien, in die er neben den Blütenpflanzen auch die Kryptogamen (Moose, Bärlappe, Farne) miteinbezog. Seine hier präsentierte medizinische Dissertation aus 1826, der „Versuch einer Geographisch-Botanischen Schilderung der Umgebungen Wiens“, ist in deutscher Sprache verfasst. Die lateinische Titelseite war dabei eine zeitgenössische Vorschrift der Studienordnung. Die Arbeit bietet, neben einer Beschreibung der physischen Geographie des Wiener Beckens, eine interessante Zusammenstellung der Flora Wiens mit pflanzensoziologischen Zügen (Pritzel 8053, Stafleu & Cowan 10354).

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