Logo Universitätsbibliothek Wien Universität Wien Universitätsbibliothek Wien

Jahresbericht 2004


Der Bestand der Fachbereichsbibliothek Byzantinistik und Neogräzistik (FBB) wuchs im Jahr 2004 um 1.186 Bände und beläuft sich nun auf 37.064 Einheiten. Davon waren bis zum Jahresende 12.641 im Online-Katalog (Erfassung aller Neuzugänge seit 1996) verfügbar (im Jahre 2004 wurden neben den Neuerwerbungen zusätzlich 726 Titel in den Katalog eingespeist). Gegenüber dem Vorjahr steigerte sich der elektronisch verfügbare Buchbestand um 3,7% auf 34,1% (2003: 30,4%; 2002: 26,9%). Ziel ist es, den Großteil des Bestandes durch verstärkte Retrokatalogisierung in naher Zukunft online zur Verfügung zu haben.
Obwohl die FB eine Präsenzbibliothek ist, ist eine leichte Zunahme von Wochenendentlehnungen (seit 2002 online) zu verzeichnen (insgesamt 993). Insgesamt benutzten die FBB im abgelaufenen Jahr etwa 10.500 Personen.

Die Zusammenarbeit mit fachverwandten Bibliotheken hat sich intensiviert. Zu erwähnen sind insbesondere die Dumbarton Oaks Research Library and Collection (Washington, D.C.) sowie die Gennadeios-Bibliothek (Athen).

Im abgelaufenen Jahr hat sich die zunehmende Frequentierung durch auswärtige Bibliotheksnutzer fortgesetzt, was die Attraktivität der FBB als Forschungsbibliothek unterstreicht. Wissenschafter/erinnen kamen aus Bulgarien (Bulgarische Akademie der Wissenschaften), Deutschland (Universitäten Jena, Mainz, Trier), Griechenland (Universitäten Athen, Ioannina, Patras, Rhodos, Thessalonike), Italien (Universität Rom), Polen (Universität Warschau), Russland (St. Petersburg, Akademie der Wissenschaften), Serbien (Universität Belgrad, Akademie der Wissenschaften), Slowakei (Universität Bratislava), Spanien (Universität Valladolid), USA (University of Texas) und Zypern (Universität Nikosia) zu teilweise mehrwöchigen Aufenthalten.

Für die Fortführung der Projekte der nahe liegenden Kommissionen für die Tabula Imperii Byzantini bzw. für Byzantinistik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist die FB eine unerläßliche Einrichtung.

Postum sei Dr. Leopold Breyer nochmals gedankt, der seine gesamte Büchersammlung dem Institut und der Fachbereichsbibliothek Byzantinistik und Neogräzistik im Jahr 1998 vermachte. Aufgrund räumlicher Veränderungen war es notwendig, die bisher in Kisten gelagerten Bücher in der Fachbereichsbibliothek zugänglich zu machen. Die Eingliederung großer Teile dieser Privatbibliothek in die Fachbereichsbibliothek stellte eine sinnvolle Ergänzung dar.

2004 wurden 11 Monatslisten der Neuerwerbungen der FBB (Nr. 41-51) verschickt. Mittlerweile erreicht die Liste der Neuerwerbungen, die von der Byzantine Email Distribution List And Mailing (London) weiterverteilt wird, 185 Abonnenten.
Seit Herbst 2003 ist auch ein elektronisches Wunschbuch verfügbar.

  • Kontakt
    FB Byzantinistik u. Neogräzistik:

    Tel.: +43-1-4277-16540
  • News
    RSS button