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Ausstellungseröffnung "Im Zeichen der drei Deklarationen..."

Am Dienstag, dem 18. Oktober 2016 um 19:30 Uhr findet in der Aula am Campus anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Im Zeichen der drei Deklarationen... | Der Adel in den Jahren der Bedrohung des tschechoslowakischen Staates durch den Nationalsozialismus" eine Podiumsdiskussion statt.

Die Ausstellung ist in der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte zu sehen.
Im Anschluss kleiner Empfang an der FB Zeitgeschichte.

Die Ausstellung wird verlängert bis 15. September 2017!

Einladungsfolder (PDF)


PROGRAMM (ab 19:30 | Aula im Campus)


Begrüßung
Claudia Theune-Vogt | Dekanin der historisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien
Jan Sechter | Botschafter der Tschechischen Republik in Österreich

Über die Ausstellung
Zdeněk Hazdra | Direktor des Instituts für die Erforschung totalitärer Regime

Podiumsdiskussion
Karel Schwarzenberg | Außenminister der Tschechischen Republik a. D.
Oliver Rathkolb | Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte
Zdeněk Hazdra | Direktor des Instituts für die Erforschung totalitärer Regime
Marija Wakounig | Institut für osteuropäische Geschichte

Besichtigung der Ausstellung an der FB Zeitgeschichte.


Um Anmeldung zur Podiumsdiskussion und Ausstellungseröffnung wird gebeten: fb-zeitgeschichte.ub@univie.ac.at | T +43 (1) 4277-16711


Zum Thema:

Die Wanderausstellung "Im Zeichen der drei Deklarationen…" thematisiert die Haltung und Stellung der Adeligen in der Tschechoslowakei im Kontext der Münchner Ereignisse des Jahres 1938 und der nachfolgenden Besetzung der tschechischen Länder durch Nazi-Deutschland. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Vertretern der Adelsfamilien, die sich unter erheblichem Risiko zur Einheit der Länder der böhmischen Krone bekannten und in drei Erklärungen ihre Unterstützung der tschechischen Nation und des Volkes proklamierten. Zusätzliche Themenstellungen sind einerseits die Kollaboration der Adeligen und andererseits ihre Beteiligung in der anti-nationalsozialistischen Widerstandsbewegung und den damit verbundenen Sanktionen. Die Ausstellung wird erstmals in deutscher Sprache gezeigt.

KuratorInnen:
Dita Homolová (geb. Jelínková) und Zdeněk Hazdra
Institut für die Erforschung totalitärer Regime

Fotos der Veranstaltung