eBooks on Demand: Treffen europäischer Digitalisierungsexperten in Umeå

Am 26. und 27. Mai 2011 fand die von der Universitätsbibliothek von Umeå (Schweden) organisierte Konferenz „Creating and Communicating Digital Content" statt, an der sich etwa 80 Digitalisierung- und e-Collections-Experten beteiligten.

Ziel der Konferenz war es, Erfahrungen in der Organisation von Digitalisierungsworkflows auszutauschen. Dies geschah durch aktuelle Präsentationen anerkannter internationaler Experten. Das Tagungsprogramm beinhaltete unter anderem eine Vorstellung des erweiterten eBooks on Demand-Netzwerks, dessen Mitglieder ihre jährliche Sitzung unmittelbar vor der Tagung an der Universitätsbibliothek von Umeå abgehalten haben.

Um geeignete Bücher für die Digitalisierung zu finden, wurde kürzlich eine gemeinsame, von den Nutzern gerne angenommene Suchmaschine des EOD-Netzwerkes eingerichtet. Im nächsten Schritt soll diese Suchmaschine in Social Network-Plattformen integriert werden.

Weitere fesselnde Fragestellungen bot das Thema der Massendigitalisierung. "Anhand des Beispiels Norwegen kann man gut nachvollziehen, was eine Bibliothek leisten kann, wenn es keine finanziellen Einschränkungen gibt", sagte Mats Danielsson, Leiter des Forschungsarchivs der Universitätsbibliothek von Umeå. Danielsson berichtete außerdem über die Möglichkeiten von Public-Private Partnerships sowie von "IMPACT", einem Projekt zur Verbesserung der Texterkennung von Suchmaschinen.

Die Universitätsbibliothek von Umeå ist seit 2010 Mitglied des EOD-Netzwerks. Insgesamt gehören derzeit 30 Bibliotheken aus 12 europäischen Ländern zu diesem Netzwerk und bieten auf Nachfrage hin eBooks aus Ihren Beständen an.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Mag. Pamela Stückler
Universitätsbibliothek Wien
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Alte und wertvolle Bestände, EOD - eBooks on Demand
E-Mail: pamela.stueckler@univie.ac.at

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