Gemeinsame Suchmaschine der EOD Bibliotheken in Betrieb

Vom 3. bis 4. November 2011 treffen einander etwa 40 Spezialisten aus dem Bereich Digitalisierung aus europäischen Bibliotheken in der Nationalbibliothek von Portugal. Das EOD Netzwerk hat kürzlich eine gemeinsame Suchmaschine in Betrieb genommen, um die Suche nach Büchern, die bereits digitalisisert wurden bzw. noch auf ihre Digitalisiserung warten, zu vereinfachen. Um gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie diese Informationen über Bibliothekskataloge und Repositories hinaus im Web 2.0 verbreitet werden können, finden in Lissabon Hackdays statt.

Die EOD-Suchmaschine (http://search.books2ebooks.eu) stellt derzeit über 2,5 Millionen Datensätze aus 15 Bibliotheken zur Verfügung und bietet direkten Zugriff auf bereits digitalisierte Bestände sowie Bücher die für die Digitalisierung angeboten werden. "Unser Ziel ist, dass das europäische Kulturerbe nur ein Mausklick von den Lesern entfernt ist und die neue EOD - Suche ermöglicht das", sagte Silvia Gstrein, die EOD Projektkoordinatorin.

Mehr als 1000 Bücher, die via EOD -Service digitalisiert wurden, sind auch über Europas digitale Bibliothek Europeana sichtbar. "Unser nächster Schritt ist es, noch mehr Datensätze aus EOD Bibliotheken über Europeana sichtbar zu machen und auch die Integration des EOD - Services in andere Plattformen voranzutreiben", versichert Gstrein.

Das EOD Service wurde von 13 Bibliotheken in 8 europäischen Ländern im Jahr 2006 gestartet. Es wird vom Cultur-Programm der Europäischen Kommission mitfinanziert. Mittlerweile wird der Dienst von 32 Bibliotheken in 12 Ländern angeboten.

Kontakt:
Universitätsbibliothek Wien, EOD - E-books on Demand Service. E-Mail: Pamela Stückler

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