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Katalogisierung der historischen hebräischen Bestände der UB Wien

Der alte handschriftliche Nominalkatalog der Universitätsbibliothek Wien (1500-1931) beinhaltet eine bemerkenswert große Anzahl an Hebraica.
Der Begriff "Hebraica" bezieht sich auf Werke, die zur Gänze, zu einem großen bzw. wesentlichen Teil mit hebräischen Lettern gedruckt worden sind, unabhängig von ihrer Sprache. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die jüdische Aufklärungsliteratur Mitte des 19. Jahrhunderts, mit Wien als bedeutendem Druckort.

Das Projekt hat zwei Schwerpunkte:

  • Zum einen werden die reichhaltigen Hebraica-Bestände im alten handschriftlichen Nominalkatalog der Universitätsbibliothek Wien recherchiert und dokumentiert.
  • Zum anderen werden die hebräischsprachigen Druckwerke nach erfolgter Autopsie in den österreichischen Verbundkatalog aufgenommen und so suchbar gemacht. Die Titelaufnahme erfolgt sowohl in transliterierter als auch in originalsprachlicher Schrift.

Mit Inkrafttreten der neuen hebräischen Transliterationsnorm "Umschrift des hebräischen Alphabets" (DIN 31636) für den deutschen Sprachraum im März 2006, die sich maßgeblich an der angloamerikanischen Vorlage orientiert, liegt zum ersten Mal eine gut lesbare Form für transliterierte hebräische Katalogisate vor.

Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an:
Mag. Pamela Stückler