Ausstellungshinweis

Zur Zeit ist am Institut für Numismatik und Geldgeschichte eine Ausstellung zu sehen, die den Titel "Byzantion – Konstantinopel –Istanbul. 2½ Jahrtausende Münzgeschichte" trägt und einen Überblick über die Münzen, die in der Stadt produziert und verwendet worden sind bietet- eingebettet in ihr historisch -kulturhistorisches Umfeld. Begleitet von einem Zeitstreifen, der nicht nur numismatisch relevante Daten verzeichnet, werden die Münzen aus den verschiedenen Epochen präsentiert. Es wurde besonderer Wert darauf gelegt, die Gleichförmigkeit numismatischer Schauen zu vermeiden, in denen oft Stück an Stück gereiht, der Betrachter bald zu ermüden beginnt. Es finden sich keine besonderen Prunkstücke; sie fehlen auch in der Sammlung des Instituts. Es ging eher darum, das alltägliche Geld zu zeigen, Münzen, die Geschichten aus ihrem alltäglichen Leben erzählen können, die im täglichen Einkauf auf dem antiken Markt, oder im osmanischen Basar Verwendung gefunden haben. Die Prunkstücke finden sich in den großen Sammlungen; kleinere alltägliche Stücke zu zeigen und sie in ihr Umfeld einzubetten, das war das Ziel der Ausstellung.

Die Konzeption der Ausstellung, die Auswahl der Stücke, die Art der Präsentation lag in den Händen von Studierenden und entstand im Rahmen zweier Lehrveranstaltungen. Sie hatten sich auf die Grundprinzipien der Gestaltung zu einigen, konnten aber im Detail ihre Vorstellungen umsetzen. Mit einem völlig neuen Beleuchtungskonzept, einer belebten Vitrinengestaltung ist hier eine Ausstellung entstanden, auf die das Institut mit Recht stolz sein kann. Für entsprechende Information sorgen noch Führungsblätter, die zu jeder Vitrine die Thematik erörtert und der Kontext erläutert wird.

Die Ausstellung kann zu den Institutsöffnungszeiten kostenfrei besichtigt werden.

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Foto: Institut für Numismatik und Geldgeschichte