Drogensammlung des Departments für Pharmakognosie

Die Drogensammlung des Departments für Pharmakognosie der Universität Wien besteht aus rund 18.000 vorwiegend pflanzlichen, aber auch seltenen tierischen Drogen aus allen Teilen der Welt. Sie wurde durch den Ankauf der Drogensammlung von Theodor Martius, Professor für Pharmazie und Pharmakognosie an der Universität Erlangen, im Jahre 1854 begründet und erfuhr im Laufe der folgenden Jahrzehnte zahlreiche Erweiterungen. Sie beinhaltet Stücke, die durch die Novara-Expedition (1857-59) aus dem fernen Osten (v.a. China) nach Österreich gelangten, Objekte aus der ehemaligen Drogensammlung des "Allgemeinen Österreichischen Apothekerverbandes", Drogenmuster von Franz Berger, die diesem als Grundlage seines mehrbändigen Werkes "Handbuch der Drogenkunde" dienten, sowie die 340 Drogen umfassende Materialsammlung des Nobelpreisträgers Tadeus Reichstein, der diese 1989 dem damaligen Institut für Pharmakognosie vermachte. In den letzten Jahren wurde der Bestand durch eine Vielzahl tibetischer und mongolischer Arzneidrogen ergänzt.

Mit der Übersiedlung der pharmazeutischen Institute in das neu errichtete Pharmaziezentrum der Universität Wien im Jahre 1994 war es möglich, einen Teil der Sammlung in einem eigenen Museumsraum auszustellen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Gegen Voranmeldung und terminlicher Absprache können Führungen nach individuellen Wünschen abgehalten werden.

Opobalsam in KalebrasseKetten aus PflanzensamenBambusrohr zum Verschicken von chinesischem Quecksilber

Adresse:
Department für Pharmakognosie
Pharmaziezentrum (UZA II)
Althanstrasse 14
1090 Wien

Leitung:
ao. Univ-Prof.in Mag.a Dr.in Liselotte Krenn
Department für Pharmakognosie
Althanstrasse 14
1090 Wien
T: +43-1-4277-552 59
F: +43-1-4277-9 552

Links:
Drogensammlung
Department für Pharmakognosie

Sammlung chinesischer Teesorten

Fotos: Claudia Feigl