Geologische Sammlung

Die Geologische Sammlung verdankt ihre Entstehung großteils dem bekannten Paläontologen und Geologen Eduard Suess (1831-1914), welcher bei der Gründung eines eigenen Instituts für Geologie an der Universität Wien im Jahr 1862 zu dessen Leiter ernannt wurde und für Lehr- und Forschungszwecke eine eigene Sammlung aufbaute. In den folgenden Jahren wurde diese Sammlung – bis 1922 noch als „Geologisches Museum“ bezeichnet – teils durch Schenkungen (wie etwa die beim Bau der Hochquellenleitung gefundenen Fossilien) und eigene Aufsammlungen, aber auch durch Tausch und Ankauf laufend erweitert.

Die Bestände umfassen heute eine umfangreiche stratigraphische und regionale Sammlung, diverse Lehrsammlungen, eine Belegsammlung, sowie eine etwa 1500 Stück umfassende, bedeutende Typensammlung, die zu einem großen Teil dem Institut von Suess-Schülern zur Verfügung gestellt wurden und die auch heute noch laufend durch Material aus Bohrungen und Tunnelbauten ergänzt wird. Besonders zu erwähnen sind hierbei die zahlreichen Holotypen, also Originalmaterial, das als Grundlage für die Beschreibung einer neuen Art herangezogen wird, die regelmäßig Gegenstand internationaler Forschungsanfragen sind.

Nach zahlreichen Umzügen der einst im Universitäts-Hauptgebäude in vier großen Schausälen prächtig präsentierten Schausammlung zunächst ins NIG, wo sie durch Eberhard Clar neu aufgestellt wurde, danach ins Geozentrum, ist heute ein Teil der Schau über die Regionale Geologie Österreichs, welche ursprünglich für das NIG konzipiert wurde, wieder in Vitrinenschränken im UZA II aufgestellt.

Für wissenschaftliche Zwecke ist die Sammlung nach Vereinbarung zugänglich.

Schausammlung

Adresse:

Erdwissenschaftliches Zentrum
Geozentrum (UZA II)
Althanstraße 14
1090 Wien

Leitung:

Univ.-Prof. Mag. Dr. Bernhard Grasemann
Department für Geodynamik und Sedimentologie
Althanstraße 14
1090 Wien

Kontakt:

Anneliese Vogt
Sekretariat der Serviceeinrichtung Erdwissenschaften
T: +43-1-4277-534 01
F: +43-1-4277-9 534

Links:

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