Studiensammlung des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäologie

Die Studiensammlung des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien geht auf den im Jahre 1900 eingerichteten "Prähistorischen Lehrapparat" zurück, der zum Großteil aus Dubletten und Gipsabgüssen bestand, die das Naturhistorische Museum für Demonstrationszwecke zur Verfügung stellte und später der Universität übereignete. Die Sammlung wurde im April 1912 wesentlich erweitert, als das Unterrichtsministerium die 24.000 Objekte umfassende Privatsammlung des Urgeschichtsforschers Matthäus Much ankaufte und dieser Bestand drei Jahre später mit dem Prähistorischen Lehrapparat zusammengelegt wurde. Zahlreiche weitere Ankäufe von Privatsammlungen und großzügige Schenkungen liessen die Sammlung auf mittlerweile rund 50.000 Objekte anwachsen, die bereits vollständig inventarisiert sind und seit dem Jahr 2005 nach und nach auch digital erfasst werden.

Schwerpunkte bilden die Fundensembles aus Seeuferstationen (Mondsee), Materialien aus dem alpinen Kupfer- und Salzbergbau (Mitterberg, Kelchalpe, Hallstatt) sowie Funde aus ostösterreichischen Hügelgräbern der Hallstattkultur und umfangreiches Material diverser Zeitstufen aus Stillfried. Fundmaterialien aus den ehemaligen Kronländern sowie Vergleichsfunde aus zahlreichen europäischen und außereuropäischen Ländern ergänzen die Sammlung.

Ein Teil der Studiensammlung ist in Schaukästen ausgestellt und kann für wissenschaftliche Zwecke nach Vereinbarung besichtigt werden.

Eisenzeitliche Feuerböcke bzw. MondidoleBronzezeitlicher ArmreifHallstattzeitliches KegelhalsgefäßUrnenfelderzeitliche Keramikgefäße

Adresse:
Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie
Franz-Klein-Gasse 1
1190 Wien

Leitung:
Ass.-Prof. Mag. Dr. Alois Stuppner
Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie
Franz-Klein-Gasse 1
1190 Wien
T: +43-1-4277-404 55
F: +43-1-4277-9 404

Links:
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Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie

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Fotos: Claudia Feigl