Buchpräsentation: 1914/18 - revisited

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Buchpräsentation: 1914/18 - revisited

Dienstag, 6. November 2018, 18.15 Uhr, FB Geschichtswissenschaften

Heft 2/2018 der geschichtswissenschaftlichen Zeitschrift „L’Homme“ widmet sich einem kritischen Rückblick auf nationale Erinnerungs- und Wissenschaftskulturen zum Ersten Weltkrieg. Dabei geht es primär um die Frage, inwieweit im schon 2012 einsetzenden Boom der darauf bezogenen wissenschaftlichen wie medial-öffentlichen Aktivitäten frauen- und geschlechtergeschichtliche Zugänge eine Rolle gespielt haben. Die Bilanzen der Fallstudien zu Deutschland/Österreich, Frankreich/Großbritannien, Italien, Portugal und Ungarn fallen unterschiedlich aus. In allen Beispielen zeigt sich aber, dass - wenn überhaupt - vor allem frauengeschichtliche Themen integriert wurden bzw. das analytische Potenzial der Kategorie Geschlecht kaum ausgeschöpft wurde, um überkommene historiografische Konzepte oder Narrative zum Ersten Weltkrieg zu dezentralisieren und neu auszurichten.

Auf dem Programm der Präsentation stehen:

eine Vorstellung des Heftes und Statements durch die beiden "L'Homme"-Herausgeberinnen Christa Hämmerle (Universität Wien) und Heidrun Zettelbauer (Universität Graz) sowie durch Traude Kogoj (Diversity-Beauftragte des ÖBB-Konzerns) und Maria Rösslhumer (Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser)

ein Vortrag von Ingrid Sharp (University of Leeds): "Geschlecht und Gewissen: die Geschichte der KriegsgegnerInnen in der britischen Gedenkpraxis (2014-2018)"

Im Anschluss Brot und Wein.

Eine Veranstaltung der Zeitschrift "L'Homme. Z. F. G.", finanziell unterstützt vom Institut für Geschichte und der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, in Kooperation mit der Stabstelle "Gedenk- und Erinnerungsjahr 2018" (Bundespräsident a.D. Dr. Heinz Fischer).

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Universität Wien