Vortrag Ingrid Brodnig: "Kampfbegriffe im Netz"

Wandbild zur Ausstellung

Wandbild zur Ausstellung "1000-jährige Bibliothek - die Sprache prüfen" von Hannes Priesch

Vortrag Ingrid Brodnig: "Kampfbegriffe im Netz"

Mittwoch, 28. November 2018, 19.00 Uhr, FB Soziologie und Politikwissenschaft

Am Mittwoch, 28. November, 19.00 Uhr, findet an der Fachbereichsbibliothek Soziologie und Politikwissenschaft im Rahmen der Ausstellung 1000-jährige Bibliothek – Die Sprache prüfen der Vortrag Kampfbegriffe im Netz – Wie mit Sprache Rassismus und Sexismus legitimiert werden von Ingrid Brodnig statt.

„Bahnhofsklatscher“, „Schlampe“, „Genderwahn“, „Gutmensch“. Das raue Klima im Netz wird durch Kampfbegriffe verschärft, die häufig darauf abzielen, Empathie für andere als etwas Lächerliches darzustellen oder das Ziel der Gleichberechtigung von Frauen als überzogenes Anliegen abzutun.
Der Vortrag gibt Einblick in einige wiederkehrende Narrative, wieso diese sprachlichen Aggressionen gerade auch online so gut wirken und wie man auf derartige verbale Entgleisungen reagieren kann – von juristischen bis zivilgesellschaftlichen Antworten.
(Ingrid Brodnig)


Programm

Begrüßung

Beate Lang, Leiterin der FB Soziologie und Politikwissenschaft

Vortrag Kampfbegriffe im Netz – Wie mit Sprache Rassismus und Sexismus legitimiert werden

Ingrid Brodnig 

Moderation

Oliver Rathkolb , Institut für Zeitgeschichte

Brot und Wein


Zur Vortragenden

Ingrid Brodnig ist Publizistin mit Schwerpunkt Netzpolitik, digitaler Wandel und digitale Debattenkultur. Bis 2016 war sie Leiterin des Medienressorts des Falter, in der Zeitschrift Profil erscheint wöchentlich ihre IT-Kolumne. Brodnig ist Autorin der Bücher Der unsichtbare Mensch. Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert, Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können sowie Lügen im Netz. Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik manipulieren. Für Hass im Netz wurde sie mit dem Bruno-Kreisky Sonderpreis ausgezeichnet. Außerdem wurde Ingrid Brodnig zur Digital Champion Österreichs in der EU ernannt. (Quelle: www.brodnig.org )


Zur Ausstellung

https://bibliothek.univie.ac.at/events/013414.html

Die Ausstellung sowie die Veranstaltungsreihe 1000-jährige Bibliothek – die Sprache prüfen werden als Kooperation der Institute für Politikwissenschaft, Staatswissenschaft und Zeitgeschichte sowie der Universitätsbibliothek durchgeführt.

Projektkoordination: Helga Köcher, Beate Lang, Roman Pfefferle und Birgit Sauer
Ausstellungsausstattung: Olli Aigner

Kontakt: Beate Lang, beate.lang@univie.ac.at


Universität Wien