Die Schaleks - eine mitteleuropäische Familie: Fünf Biografien erzählen hundert Jahre Geschichte

 © Deutsches Kulturforum östliches Europa

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Die Schaleks - eine mitteleuropäische Familie: Fünf Biografien erzählen hundert Jahre Geschichte

Ab Mittwoch, 1. Juli 2020, 10.00 Uhr, FB Zeitgeschichte

Ab Mittwoch, 1. Juli 2020 bis Freitag, 30. April 2021 kann man auf der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte die Ausstellung Die Schaleks - eine mitteleuropäische Familie: Fünf Biografien erzählen hundert Jahre Geschichte besichtigen.


Ausstellungsdauer: 01.07.2020 bis 30.04.2021
Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte
Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1.12, 1090 Wien

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.

Während der Bibliotheksbenutzung und der Ausstellungsbesichtigung ist ein Abstand von mindestens 1 Meter zu anderen Personen einzuhalten. Ein Mund-Nasen-Schutz muss getragen werden, wenn der Mindestabstand kurzfristig nicht eingealten werden kann. Bitte beachten Sie die üblichen Hygiene- und Verhaltensregeln (Händewasche/Desinfiszieren, in Taschentuch oder Armbeuge husten oder niesen ...). Weitere Informationen der Universitätsbibliothek zum Bibliotheksbetrieb während der COVID-19-Situation finden Sie auf der Website der Universitätsbibliothek Wien.



Zur Ausstellung:

Die deutsch-tschechische Wanderausstellung präsentiert mitteleuropäische Geschichte des 20. Jahrhunderts anhand von fünf Biografien einer deutsch-tschechisch-jüdischen Familie: Alice Schalek arbeitete als berühmt-berüchtigte Kriegsberichterstatterin im Ersten Weltkrieg, aber auch als engagierte Sozialreporterin. Robert Schalek war Richter im Prozess gegen den Hellseher Hanussen. Malva Schalek war eine bedeutende künstlerische Zeugin des Holocaust in Theresienstadt. Ihre Nichte Lisa Fittko wirkte als Widerstandskämpferin und Fluchthelferin, u. a. für den Literaturkritiker und Philosophen Walter Benjamin. Fritz Schalek war ebenfalls im Widerstand, wurde nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 vom Kommunisten zum Dissidenten und nach 1989 Aktivist der deutschen Minderheit.


Kurator: Ralf Pasch

Eine Ausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa , entstanden in Kooperation mit dem Collegium Bohemicum, Aussig/Ústí n. L. , dem Kulturreferenten für die böhmischen Länder  im Adalbert-Stifter-Verein, München  und der Euroregion Elbe/Labe .


Veranstalter

Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte, Universität Wien
In Kooperation mit
Institut für Zeitgeschichte , Universität Wien

Universität Wien