Erlesenes Erforschen (Online): Erlesene Szenen: Wie lesen wir (Literatur)?

Buchcover: Irina Hron – Jadwiga Kita-Huber – Sanna Schulte (Hrsg.), Leseszenen. Poetologie – Geschichte – Medialität (Winter, Heidelberg, 2020). © Universitätsverlag Winter, 2020

Buchcover: Irina Hron – Jadwiga Kita-Huber – Sanna Schulte (Hrsg.), Leseszenen. Poetologie – Geschichte – Medialität (Winter, Heidelberg, 2020)
© Universitätsverlag Winter, 2020

Erlesenes Erforschen (Online): Erlesene Szenen: Wie lesen wir (Literatur)?

Mittwoch, 9. Juni 2021, 17.00 Uhr, Online (Livestream)

Link zur Veranstaltungsaufzeichnung in PHAIDRA

Im Rahmen der Reihe Erlesenes Erforschen  wird das Buch Leseszenen. Poetologie – Geschichte – Medialität, herausgegeben von Irina Hron u.a., präsentiert.


Programm

Begrüßung

Stefan Alker-Windbichler | Leiter der Fachbereichsbibliothek Germanistik, Nederlandistik und Skandinavistik der Universitätsbibliothek Wien / Universität Wien


Buchpräsentation: Leseszenen. Poetologie – Geschichte – Medialität

Irina Hron | Lise Meitner Senior Postdoctoral Fellow / Universität Wien


Podiumsdiskussion: Wie lesen wir (Literatur)

Christian Benne | Professor für Europäische Literatur und Ideengeschichte / Universität Kopenhagen

Monika Schmitz-Emans | Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft / Ruhr-Universität Bochum

Günther Stocker | Assoziierter Professor für Neuere Deutsche Literatur / Universität Wien

Moderation: Irina Hron


Zum Buch und zur Veranstaltung

Irina Hron – Jadwiga Kita-Huber – Sanna Schulte (Hrsg.), Leseszenen. Poetologie – Geschichte – Medialität (Winter, Heidelberg, 2020)

Mit dem Begriff der Leseszene knüpft vorliegender Band an den bereits etablierten Begriff der Schreibszene an und begreift die Geschichte der Literatur vom Lesen bzw. von den Lektüren her. Poetische und poetologische, (literatur-)geschichtliche sowie materiale und auch mediale Dimensionen werden anhand einer Vielzahl beispielhafter Szenen des Lesens vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart untersucht.
Im Mittelpunkt stehen das (Lese-)Begehren ebenso wie die Bedingungen und die Schauplätze der Lektüre, ihr Personal sowie eine Vielzahl an Praktiken, Gegenständen und Gesten des Lesens. Besonderes Augenmerk gilt der Gattungs- und Formenvielfalt von Leseszenen, der auch formal Rechnung getragen wird: Neben wissenschaftlichen Aufsätzen versammelt der Band zudem Gespräche, poetologische, essayistische sowie literarische Beiträge zur Leseszene.

In einem moderierten Podiumsgespräch diskutieren Christian Benne (Kopenhagen), Monika Schmitz-Emans (Bochum) und Günther Stocker (Wien) über Leseszenen, Lektürepraktiken und die Frage, wie wir (Literatur) lesen.



Universität Wien