Erlesenes Erforschen (hybrid): Schöner leben mit Polyamorie? Ein Kasperltheater

Buchcover: Polyfantastisch? Nichtmonogamie als emanzipatorische Praxis. © Unrast Verlag, 2020

Buchcover: Polyfantastisch? Nichtmonogamie als emanzipatorische Praxis
© Unrast Verlag, 2020

Erlesenes Erforschen (hybrid): Schöner leben mit Polyamorie? Ein Kasperltheater

Dienstag, 9. November 2021, 18.00 Uhr, Aula am Campus

Im Rahmen der Reihe Erlesenes Erforschen  präsentiert Stefan Ossmann das Buch Polyfantastisch? Nichtmonogamie als emanzipatorische Praxis herausgegeben von Michel Raab und Cornelia Schadler.


Zur Anmeldung  (Einlass ab 17:30)

Zum Live-Stream  (verfügbar am Tag der Veranstaltung)


Programm

Begrüßung

Harald Tersch | Leiter der Fachbereichsbibliothek Geschichtswissenschaften der Universitätsbibliothek Wien / Universität Wien


Animierte Buchpräsentation

Stefan Ossmann | Autor, Performer / Universität Wien


Diskussion mit dem Publikum

Zum Buch

Michel Raab – Cornelia Schadler (Hrsg.), Polyfantastisch? Nichtmonogamie als emanzipatorische Praxis (Unrast, Münster, 2020)

„Bedeutet ‚Liebe zu dritt' auch ‚Spülen zu dritt'? Oder räumen die beteiligten Frauen einfach mehreren Männern hinterher?"

‚Polyamory' ist mittlerweile in aller Munde, weil sie eine Befreiung aus traditionellen und einengenden Beziehungs- und Familienformen verspricht. Doch nicht nur individuell, auch gesellschaftlich bilden Liebesbeziehungen und Familien zentrale Lebensbereiche. Hier werden soziale Normen und gesellschaftliche Strukturen aufgegriffen und mehr oder weniger eigensinnig modifiziert. Daher ist Beziehungsführung ein hochpolitisches Thema. Dahinter steht die Frage: Kann eine Veränderung von Liebesverhältnissen den Menschen befreien?

Der breitgefächerte Sammelband lotet unterschiedlichste Möglichkeiten der Emanzipation und Subversion in der Beziehungsführung aus.



Zur Veranstaltung

Stefan Ossmann wird aus seinem Buchkapitel vorlesen und die jeweiligen Beziehungskonstellationen mit Kasperlfiguren nachstellen – ein polyamoröses Kasperltheater also für Interessierte und Betroffene gleichermaßen.


Zum Vortragenden

Stefan Ossmann hat mit 28 Lebensjahren zu studieren begonnen und Internationale Entwicklung sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien abgeschlossen. Danach begann er sich wissenschaftlich für Liebe und Sexualität zu interessieren und wird demnächst seine Dissertation zum Thema Polyamorie verteidigen, die nach einigen gescheiterten Anläufen im Rahmen eines FWF-Projektes finanziert wurde.

Alle Details unter polyamorie.univie.ac.at 



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