BenützerInnenumfrage 2018

Zu Beginn des Sommersemesters 2018 gab es eine BenützerInnenumfrage zu den Services der UB Wien und den Angeboten der Fachbereichsbibliothek Archäologien und Numismatik. Wir bedanken uns bei allen NutzerInnen, die sich Zeit genommen und den Fragebogen ausgefüllt haben. Ihr Feedback ist uns wichtig, weil wir so erkennen können, wo es Verbesserungsbedarf gibt und wo wir bereits auf dem richtigen Weg sind!

Für unsere vier Standorte an der Franz-Klein-Gasse gab es getrennte Befragungen. Allen gemeinsam ist, dass wir überwältigend viele positive Rückmeldungen – vor allem auch die unmittelbaren, personellen Services der FB-MitarbeiterInnen betreffend – erhalten haben. Danke dafür!

Auch kritische Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge wurden im Rahmen der Befragung geäußert. Sie liefern für die weitere Entwicklung unserer Fachbereichsbibliothek wertvolle Anregungen.

Exemplarisch sollen im Folgenden einige Punkte aufgegriffen werden:

Räumliche Situation/ Infrastruktur:
Dieser Bereich wurde häufig mit kritischen Kommentaren bedacht. Neben fehlenden Aufenthalts- und Gruppenarbeitsräumen und der fraglichen Barrierefreiheit wird auch die z.T. mangelnde Ausstattung der Arbeitsplätze angesprochen. Bautechnisch und platzmäßig sind uns in diesem Bereich leider Grenzen gesetzt – zusätzlicher Raum kann im Gebäude nicht zur Verfügung gestellt werden. Jedoch wurde über die Beschaffung von bequemeren Stühlen und die bessere Ausstattung mit Steckdosen (FB Ägyptologie) bereits mit Zuständigen gesprochen.

Getränkeautomaten können in bzw. vor den Bibliotheksräumlichkeiten derzeit nicht realisiert werden. Es gibt aber die Möglichkeit, im Gebäudeteil der Translationswissenschaften Getränke- und Snackautomaten zu nutzen.

Öffnungszeiten:
Ein Desiderat von vielen Seiten sind benutzerfreundlichere Ferienöffnungszeiten der FB Klassische Archäologie während des Sommers. Die Bibliothek wird daher heuer auch während des Augusts Öffnungszeiten anbieten (10 – 14 Uhr). Die Schließzeit wird auf eine Woche beschränkt (6.8. – 10.8.; siehe auch unsere Ferienöffnungszeiten).

Arbeitsatmosphäre/ Lärm:
Wir sind bemüht und – durch entsprechende Rückmeldungen – darauf sensibilisiert, den Geräuschpegel durch Gespräche mit NutzerInnen am Schalter so leise wie möglich zu gestalten bzw. unsere BenutzerInnen ggfs. auf störende Lärmentwicklung aufmerksam zu machen.
Auch hier spielt die räumliche Situation eine gewisse Rolle - sowohl innerhalb der Bibliotheken (Schalter neben dem Lesebereich, keine Gruppenarbeitsräume) als auch in den Gängen vor den Bibliotheken (Gespräche und Lärm wirken sich leider durch die dortige sehr gute Akustik ungünstig auf die Lärmentwicklung in der Bibliothek aus).

Orientierung in der Bibliothek:
Bereits im Vorjahr haben wir begonnen, besonders komplizierte Signaturengruppen der FB Klassische Archäologie umzuarbeiten (D-Zone). Im Februar 2018 folgte die Umgestaltung von M/11, im Juli 2018 wird es zu einer Neusignierung der Zonen L I und L II kommen. Wir erhoffen uns mit diesen Maßnahmen die erleichterte Auffindbarkeit von Büchern für unsere NutzerInnen.

E-Ressourcen:
In diesem Bereich gab es ebenfalls vermehrt Rückmeldungen - einerseits zur regen Nutzung von elektronischen Medien und ihrer positiven Vielfalt, andererseits zu Problemen im Bereich der Usability. Das zuständige Team der UB Wien wird sich mit Ihren diesbezüglichen Anmerkungen befassen.

Zwei wesentliche Punkte seien hier nochmals hervorgehoben:
Für Angehörige der Universität Wien ist der Zugriff auf lizenzierte E-Ressourcen zeit- und ortsunabhängig via u:access (https://bibliothek.univie.ac.at/uaccess.html) möglich. Diese proxy-basierte Lösung bedarf keiner Installation, sondern funktioniert mit jedem gängigen Webbrowser. Der Uni-VPN ist aus technischen und rechtlichen Gründen kein Mittel zur E-Ressourcen-Nutzung mehr.

Weltweit gelten mehr oder weniger dieselben Lizenzbedingungen für alle öffentlichen akademischen Einrichtungen: Lizenzierte E-Ressourcen dürfen den „Angehörigen“ (= UniversitätsmitarbeiterInnen und Studierenden gemäß Universitätsgesetz 2002, § 94) auch außerhalb der Bibliotheksräumlichkeiten via u:access zur Verfügung gestellt werden. Nicht-Universitätsangehörigen (=sogenannte „Walk-In-User“, ohne Unterscheidung zwischen Personen mit oder ohne Bibliotheksausweis) dürfen diese E-Ressourcen nur vor Ort zugänglich gemacht werden. Erweiterungen hinsichtlich der E-Ressourcen-Zugänglichkeit auf Nicht-Universitätsangehörige sind auch z.B. durch ein Anheben der Gebühr für den Bibliotheksausweis nicht vertraglich gedeckt. Eine Abhilfe schaffen hier Recherche-PCs innerhalb der Bibliotheksräumlichkeiten. Auch hier ist zwar der Zugang über u:access notwendig, allerdings wird man ohne die Eingabe von Benutzerkennung und Passwort autorisiert.

Die Universitätsbibliothek Wien bemüht sich derzeit, einen W-LAN-Zugang für alle BenutzerInnen einzurichten, damit auch über das eigene Gerät (also unabhängig von den Recherche-PCs in den Bibliotheksräumlichkeiten) der Zugriff auf E-Ressourcen möglich ist. Mit der Realisierung kann im Herbst 2018 gerechnet werden.