Benützer/innenumfrage 2018 FB Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein

Liebe Bibliotheksbenützer/innen!

Am Beginn des Sommersemesters 2018 fand eine Online-Benützer/innenbefragung zur Zufriedenheit mit den Services der FB Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein statt. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich die Zeit genommen haben, an der Befragung teilzunehmen!

Besonders freuen uns die sehr positiven Rückmeldungen in den Bereichen Freundlichkeit, Engagement, Kompetenz und Benützer/innenorientierung! Doch wir danken auch für die kritischen Anmerkungen, da sie uns dabei helfen, unsere Services laufend zu verbessern.

Das Problem der zu geringen Anzahl an Sitzplätzen in Bibliotheksraum 1 während der Stoßzeiten sollte ab dem kommenden Wintersemester gelöst sein, da es uns gelungen ist, den Großteil der bisher im Bibliotheksraum 2 stattfindenden Lehrveranstaltungen des Instituts in die neu entstandenen Hörsäle und Seminarräume im Tiefparterre zu verlegen.

Da die Sicherung unserer Bestände mittels RFID-Etiketten rasch voranschreitet ist spätestens mit der bereits in Aussicht gestellten Errichtung einer ausreichenden Anzahl an Garderobeschränken und der damit einhergehenden Verhängung einer allgemeinen Garderobepflicht den Buchdiebstählen ein Riegel vorgeschoben.

Die Kritik hinsichtlich unserer seit dem 1. März 2018 verkürzten Öffnungszeiten verstehen wir voll und ganz. Doch mit den momentan zur Verfügung stehenden Personalressourcen sind längere Öffnungszeiten leider nicht realisierbar.

Zum Angebot an elektronischen Ressourcen:

Die Universitätsbibliothek Wien und die Fachbereichsbibliothek Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein bemühen sich gemeinsam, den Benützer/innen der Bibliothek flächendeckend wissenschaftliche Literatur auch ganz speziell für den jeweiligen Fachbereich zur Verfügung zu stellen. So stehen beispielsweise in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek unter der Kategorie „Klassische Philologie, Byzantinistik, mittellateinische und neugriechische Philologie sowie Neulatein“ derzeit 422 von insgesamt 525 angebotenen wissenschaftlichen Zeitschriften zur Verfügung.

Alle Bücher werden, sofern vom Verlag angeboten, in elektronischer Form bei diesem erworben. Mit der Lizenzierung der wichtigsten fachspezifischen Datenbanken (wie z.B. der Année philologique, dem Thesaurus linguae Graecae, dem Thesaurus linguae Latinae, der Library of Latin Texts, Mirabile etc.) wird das E-Ressourcen-Angebot für den Fachbereich laufend verbessert und ergänzt.

Nahezu alle verfügbaren E-Ressourcen (lizenzierte sowie frei verfügbare) sind via u:search auffindbar. Die Lieferung der Daten in die Suchmaschine erfolgt aber über Tausende von Schnittstellen zu unterschiedlichsten Verlagen, Datenbanken- bzw. Repositoriumsanbietern u.v.a. Da diese Anbieter selbst sehr heterogene Datenstandards und –austauschformate verwenden, kommt es leider immer wieder auch zu technischen Problemen bei der Datenübergabe, die dann zu falschen Anzeigen führen. Die Mitarbeiter/innen der Universitätsbibliothek Wien sind bestrebt, sowohl Einzelfälle als auch systemische Probleme in direktem Kontakt mit den Anbietern der Ressourcen und dem Hersteller der Suchmaschinentechnologie möglichst zeitnah zu korrigieren. Bitte melden Sie deshalb auftretende Probleme entweder Ihrer zuständigen Fachbereichsbibliothek oder dem Team E-Ressourcen.

Prinzipiell ist immer der gesamte Volltext sämtlicher von uns lizenzierter E-Books oder Artikel in E-Journals zugänglich. Lediglich bei einzelnen E-Book-Anbietern gibt es Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl abspeicherbarer oder ausdruckbarer Seiten pro Session. Diese begründen sich in der Befürchtung mancher Verlage, dass ihre Inhalte maschinell massenhaft heruntergeladen und missbräuchlich verwendet werden könnten. Diese Einschränkungen (DRM = Digital Rights Management) betreffen aber immer nur einzelne Sessions. Deshalb ist es durch wiederholtes Starten einer Session möglich, erneut Seiten zu speichern oder zu drucken. Hier wurde durch Verhandlungen der Universitätsbibliothek Wien schon in vielen Fällen ein Einlenken der Verlage erzielt. Auch in Zukunft sind wir bestrebt, jegliche Nutzungseinschränkungen sukzessive zu reduzieren.

Um der Komplexität in der Recherche nach E-Ressourcen Rechnung zu tragen, möchten wir Ihnen gerne Unterstützung anbieten. Deshalb können Sie einerseits an der Hauptbibliothek jederzeit Schulungen mit Schwerpunkt „E-Ressourcen-Nutzung“ besuchen. Andererseits stehe ich als FB-Leiterin natürlich jederzeit für diesbezügliche Fragen zur Verfügung und komme auch gerne in Ihre Lehrveranstaltungen (z.B. in Lehrveranstaltungen, die in das wissenschaftliche Arbeiten einführen), um die Nutzung der für unser Fach relevanten elektronischen Ressourcen der UB Wien zu erklären.

Herzlichst
Ihre Sonja Reisner & das Team der FB Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein