Benutzer*innenbefragung 2018: FB Sozpol - Angebot an elektronischen Ressourcen

Zu Beginn des Sommersemesters wurde eine Befragung zu den Services der Universitätsbibliothek durchgeführt. Viele von Ihnen haben an der Umfrage teilgenommen und uns wichtiges Feedback zum Angebot von elektronischen Ressourcen gegeben: Vielen Dank dafür! Wir möchten hier einige Ihrer Fragen beantworten und Hinweise zur Benutzung von E-Ressourcen geben:


Die Universitätsbibliothek Wien und die Fachbereichsbibliothek Soziologie und Politikwissenschaft bemühen sich gemeinsam, den Benutzer*innen der Bibliothek flächendeckend wissenschaftliche Literatur - auch ganz speziell für die jeweiligen Fachbereiche zur Verfügung zu stellen.

Für unsere Benutzer*innen stehen in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek beispielsweise

  • unter der Kategorie Politologie derzeit 5.809 von gesamt 6.550
  • im Bereich „Soziologie“ 6.383 von 7.142

angebotenen wissenschaftlichen Zeitschriften zur Verfügung.

Viele Bücher werden, sofern vom Verlag angeboten, in elektronischer Form bei diesem erworben. Mit der Lizenzierung der wichtigsten fachspezifischen Datenbanken (wie SocINDEX with Full Text, Sociological Abstracts, Worldwide Political Science Abstracts oder WISO/Sozialwissenschaften) wird das E-Ressourcen-Angebot für den Fachbereich vervollständigt.


Lizenzbedingungen

Weltweit gelten mehr oder weniger dieselben Lizenzbedingungen für alle öffentlichen akademischen Einrichtungen: Lizenzierte E-Ressourcen dürfen den „Angehörigen“ (= Universitätsmitarbeiter*innen und Studierenden gemäß Universitätsgesetz 2002, § 94) auch außerhalb der Bibliotheksräumlichkeiten via u:access zur Verfügung gestellt werden. Nicht-Universitätsangehörigen (=sogenannte „Walk-In-User“, ohne Unterscheidung zwischen Personen mit oder ohne Bibliotheksausweis) dürfen diese E-Ressourcen vor Ort zugänglich gemacht werden. Erweiterungen hinsichtlich der E-Ressourcen-Zugänglichkeit auf Nicht-Universitätsangehörige sind auch z.B. durch ein Anheben der Gebühr für den Bibliotheksausweis nicht vertraglich gedeckt. Deshalb ist auch bei Recherche-PCs innerhalb der Bibliotheksräumlichkeiten der Zugang über u:access notwendig, allerdings wird man hier ohne die Eingabe von Benutzerkennung und Passwort autorisiert.
Die Universitätsbibliothek Wien bemüht sich derzeit, einen W-LAN-Zugang für alle Benutzer*innen einzurichten, damit auch über das eigene Gerät (also unabhängig von den Recherche-PCs in den Bibliotheksräumlichkeiten) der Zugriff auf E-Ressourcen möglich ist. Mit der Realisierung kann im Herbst 2018 gerechnet werden.

Für Angehörige der Universität Wien ist der Zugriff auf lizenzierte E-Ressourcen zeit- und ortsunabhängig via u:access möglich. Diese proxy-basierte Lösung bedarf keiner Installation, sondern funktioniert mit jedem gängigen Webbrowser. (Der Uni-VPN ist aus technischen und rechtlichen Gründen kein Mittel zur E-Ressourcen-Nutzung mehr.)


Anzeigeprobleme

Nahezu alle verfügbaren E-Ressourcen (lizenzierte sowie frei verfügbare) sind in u:search – Die Suchmaschine der Universitätsbibliothek auffindbar. Die Lieferung der Daten in die Suchmaschine erfolgt über Tausende von Schnittstellen zu unterschiedlichsten Verlagen, Datenbanken- bzw. Repositoriumsanbietern u.v.a. Da diese Anbieter selbst sehr heterogene Datenstandards und –austauschformate verwenden, kommt es leider immer wieder auch zu technischen Problemen bei der Datenübergabe, die dann zu falschen Anzeigen führen. Die Mitarbeiter*innen der Universitätsbibliothek Wien sind bestrebt, sowohl Einzelfälle als auch systemische Probleme in direktem Kontakt mit den Anbietern der Ressourcen und dem Hersteller der Suchmaschinentechnologie möglichst zeitnah zu korrigieren. Dazu benötigen wir auch Ihre Mithilfe: bitte melden Sie auftretende Probleme entweder direkt Ihrer zuständigen Fachbereichsbibliothek Soziologie und Politikwissenschaft oder dem Team E-Ressourcen.


Zugänglichkeit und DRM

Prinzipiell ist immer der gesamte Volltext sämtlicher von uns lizenzierter E-Books oder Artikel in E-Journals zugänglich.
Lediglich bei einzelnen E-Book-Anbietern gibt es Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl abspeicherbarer oder ausdruckbarer Seiten pro Session. Diese begründen sich in der Befürchtung mancher Verlage, dass ihre Inhalte maschinell massenhaft heruntergeladen und missbräuchlich verwendet werden könnten. Diese Einschränkungen (DRM = Digital Rights Management) betreffen aber immer nur einzelne Sessions. Deshalb ist es durch wiederholtes Starten einer Session möglich, erneut Seiten zu speichern oder zu drucken. Hier wurde durch Verhandlungen der Universitätsbibliothek Wien schon in vielen Fällen ein Einlenken der Verlage erzielt. Auch in Zukunft sind wir bestrebt jegliche Nutzungseinschränkungen sukzessive zu reduzieren.


Unterstützung und Schulungen

Um der Komplexität in der Recherche nach E-Ressourcen Rechnung zu tragen, möchten wir Ihnen gerne Unterstützung (von unserer Seite) anbieten. Deshalb bieten wir Ihnen in der Fachbereichsbibliothek Rechercheunterstützung und einführende Schulungen an, zudem können Sie an der Hauptbibliothek regelmäßig Schulungen mit Schwerpunkt „E-Ressourcen-Nutzung“ besuchen.


Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an uns:
Beate Lang und das Team der FB Sozpol.

Über Umsetzungen zur Benutzer*innenbefragung an unserer Fachbereichsbibliothek bezüglich infrastruktureller Anliegen lesen Sie in diesem Eintrag.