Zugangsbeschränkungen für TestsIn der Regel ist die Einsichtnahme in bzw. die Ausleihe, Fernleihe und der Versand von Tests oder Testmaterialien über Testbibliotheken, Testotheken oder Testarchive aus Gründen des Testschutzes nur für Berechtigte (d. s. PsychologInnen und Hauptfachstudierende des Faches Psychologie) möglich. Die Beschränkung der Benützung von psychologischen Tests in der FB Psychologie berücksichtigt das österreichische Psychologengesetz und die einschlägigen Lieferbeschränkungen der Verlage. Das Psychologengesetz behält die Testdurchführung im Sinne einer professionellen Testanwendung samt Gutachtenerstellung den PsychologInnen (und Psychologiestudierenden) vor und verbietet die Testdurchführung im Sinne einer professionellen Testanwendung samt Gutachtenerstellung durch Personen, die nicht PsychologInnen (bzw. Psychologiestudierende) sind. Außerdem soll verhindert werden, dass unbefugte Personen Einblick in Testaufgaben haben und Aufgaben oder Lösungen weitergeben bzw. sich entsprechende Informationen verbreiten, wodurch im Extremfall keine gesicherten diagnostischen Aussagen mehr mit den Verfahren getroffen werden können. Damit werden möglicherweise jahrelange Anstrengungen, Testergebnisse wissenschaftlich abzusichern, zunichte gemacht. Regelung im Einzelnen:
Studierende und PraktikerInnen suchen oft nach Wegen, Tests, die nicht immer billig sind, zu kopieren und mittels der kopierten Unterlagen durchzuführen. Dies ist aus Gründen des Copyrightschutzes nicht zu rechtfertigen. Das in den Tests enthaltene Auswertungsmaterial dient nur als Muster und darf nicht kopiert werden. Auf die Verlags- und Urheberrechte weisen wir ausdrücklich hin. Verantwortliche Ansprechperson: Dr. Michaela Zemanek Vgl.: Internationale Richtlinien für die Testanwendung (PDF, 440K) |



