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NS-Provenienzforschung

provenienz3.jpgDie Universitätsbibliothek Wien betreibt seit 2004 NS-Provenienzforschung, das heißt, die Bestände der Universitätsbibliothek Wien aus den Jahren 1938-1945 werden auf bedenkliche Erwerbungen überprüft. Ziel ist es, Klarheit über unrechtmäßige Bestände aus NS-Raubgut zu schaffen und diese gegebenenfalls zu restituieren.

Die Provenienzforschung an der Universität Wien hat die Eingänge aus den Jahren 1938 bis 1945 sowohl in der Hauptbibliothek als auch in den Fachbereichs- und Institutsbibliotheken systematisch durchforstet. Neben Archivmaterial, Inventarbüchern und historischen Quellen geben vor allem Besitzeinträge in den Büchern Hinweise auf bedenkliche Erwerbungen.

provenienz1.jpgDie Bibliothek kommt mit diesem Arbeitsbereich ihrer Aufgabe zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit den eigenen Beständen und der Aufarbeitung der Erwerbungspolitik während der NS-Zeit nach.

Die NS-Provenienzforschung ist dabei in österreichische und internationale Bibliotheks- und Forschungsprojekte genauso eingebunden wie in die zahlreichen Aktivitäten der Universität Wien zur Aufarbeitung ihrer NS-Geschichte.

  • Kontakt
    Provenienzforschung

    Tel.: +43-1-4277-16710
    Postanschrift:
    Mag. Markus Stumpf, c/o FB Zeitgeschichte, Spitalgasse 2, Hof 1, 1090 Wien