Erlesenes Erforschen: Campus Medius: Was ist eine digitale Monografie?

 © transcript Verlag

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Erlesenes Erforschen: Campus Medius: Was ist eine digitale Monografie?

Mittwoch, 8. Juni 2022, 18.00 Uhr, Aula am Campus / Live-Stream

Im Rahmen der Reihe Erlesenes Erforschen präsentiert Simon Ganahl seine Monographie zum Projekt Campus Medius, in dem die Möglichkeiten der digitalen Kartografie in den Kultur- und Medienwissenschaften erforscht werden, gefolgt von einer Podiumsdiskussion.


Die Veranstaltung findet voraussichtlich mit Publikum vor Ort statt, wird aber in jedem Fall auch via Live-Stream zur Verfügung stehen!


Programm

Begrüßung

Katharina Krčal | Leiterin der Fachbereichsbibliothek für Germanistik, Nederlandistik und Skandinavistik, Universität Wien

Buchpräsentation

Simon Ganahl | Forschender und Lehrender für Literatur- und Medienwissenschaft mit Fokus auf Digital Humanities, Universität Wien (u.a.)

Podiumsdiskussion

Clemens Apprich | Professor für Medientheorie und Mediengeschichte an der Universität für Angewandte Kunst Wien

Susanne Blumesberger | Leiterin der Abteilung Repositorienmanagement PHAIDRA-Services der Universitätsbibliothek Wien

Simon Ganahl | Forscht und lehrt als Literatur- und Medienwissenschaftler mit einem Fokus auf Digital Humanities u.a. an der Universität Wien

Katharina Prager | Leiterin der Abteilung Forschung und Partizipation an der Wienbibliothek im Rathaus

Falk Reckling | Leiter der Abteilung Strategieentwicklung des Austrian Science Fund (FWF)

Burkhardt Wolf | Professor für Neuere Deutsche Literatur am Institut für Germanistik der Universität Wien

Moderation: Martin Gasteiner

Im Anschluss laden wir zu einem Glas Wein

Zum Buch

Campus Medius erforscht und erweitert die Möglichkeiten der digitalen Kartografie in den Kultur- und Medienwissenschaften.

In der Buchausgabe, die gedruckt und elektronisch als Open-Access-Monografie auf Deutsch und Englisch erscheint, dokumentiert der Projektleiter Simon Ganahl die Entwicklung der Website campusmedius.net von einer historischen Fallstudie zur Mapping-Plattform.

Ausgehend von der Frage, was eine mediale Erfahrung ist, werden die Konzepte des Dispositivs und des Akteur-Netzwerks in ein Datenmodell übersetzt. Als Labor dient ein Zeit-Raum von 24 Stunden im Mai 1933 in Wien, der von einer austrofaschistischen „Türkenbefreiungsfeier" geprägt ist. Diese Massenkundgebung wird multiperspektivisch kartografiert und in medienhistorische Netzwerke eingeflochten, die sich vom 17. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart aufspannen.


Simon Ganahl: Campus Medius. Digitales Kartografieren in den Kultur- und Medienwissenschaften. Bielefeld: transcript Verlag (2022), DOI: 10.14361/9783839456002


Zum Autor

Simon Ganahl forscht und lehrt als Literatur- und Medienwissenschaftler mit einem Fokus auf Digital Humanities u.a. an der Universität Wien.


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