Die Fachbibliothek Bildungswissenschaft, Linguistik, Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft lädt zur Präsentation des Buches Italien in der neubulgarischen Literatur. Eine komparatistische Untersuchung von Motiven, Einflüssen, Intertextualität ein.
Programm
Begrüßung
Verena Kertelics | Stv. Leiterin der Fachbibliothek Bildungswissenschaft, Linguistik, Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Vorstellung der Autorin
Norbert Bachleitner | Professor an der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft, Universität Wien
Buchpräsentation
Rossitza Mitreva de Zulli | Autorin
Gespräch
Norbert Bachleitner und Rossitza Mitreva de Zulli (unter Einbeziehung des Publikums)
Im Anschluss laden wir zu einem Glas Wein.
Es wird einen Büchertisch der Buchhandlung Yellow geben.
Zum Buch
Das Buch untersucht, wie Italien in literarischen Werken der neubulgarischen Literatur von der Zeit der nationalen Wiedergeburt bis zur Gegenwart dargestellt wird. Im Mittelpunkt stehen intertextuelle, kulturwissenschaftliche und komparatistische Analysen, die zeigen, wie sich Vorstellungen vom „italienischen Anderen“ in der bulgarischen Literatur herausgebildet, verändert und verankert haben. Die Studie bezieht sich auf kanonische Autor*innen, deren Werke bisher kaum im Hinblick auf die Italien-Rezeption erforscht wurden. Anhand literarischer Verweise auf italienische Autor*innen, historische Ereignisse und kulturelle Topoi wird deutlich, wie nationale Selbst- und Fremdbilder durch Literatur konstruiert und vermittelt werden. Die theoretische Grundlage bilden Konzepte der Stereotypenforschung, des kollektiven Gedächtnisses und des Kulturtransfers, unter besonderer Berücksichtigung der Histoire croisée. Die diachrone Anlage macht sowohl langfristige Entwicklungslinien als auch Brüche und Neuanfänge sichtbar. Die Studie ist ein innovativer Beitrag zur literaturwissenschaftlichen Bulgarien- und Italienforschung sowie zur transkulturellen Hermeneutik.
Der Herausgeber
Norbert Bachleitner, Professor an der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft, Universität Wien

