Die FB Philosophie und Psychologie lädt zur Präsentation des Buches "Vom Denken zum Sein" von Gerhard Gotz.
Programm
Begrüßung
Sonja Fiala | Leiterin der Fachbibliothek Philosophie und Psychologie, Universitätsbibliothek Wien
Einleitung
Friedrich Brezina | ehem. Universitätslektor am Institut für Philosophie
Buchpräsentation
Gerhard Gotz | a.o. Univ.-Prof. im Ruhestand, Institut für Philosophie, Universität Wien
Im Anschluss laden wir zu Brot und Wein.
Zum Buch
Gerhard Gotz begibt sich ausgehend von der Relativität der menschlichen Erfahrungswelt auf die Suche nach dem Letztgrund alles Relativen. Dieser erschließt sich dem Autor im Durchgang durch einzelne wichtige Stationen der Philosophiegeschichte und über sie hinaus als in sich differenziertes, sinnstiftendes Sein. Das Wissen davon wird zu praxisleitender Einsicht oder Ontosophie.
Ein Buch, das sich die absolute Begründung alles Endlichen zum Ziel setzt, muss in einer dem Relativismus ergebenen Epoche unzeitgemäß wirken. Angesichts der vielfältigen globalen Herausforderungen erscheint es aber umso dringlicher, die großen Linien der philosophischen Tradition wachzurufen und nachzuzeichnen, um die wirklichen Grundlagen für das Empirische ebenso wie für die menschliche Theorie und Praxis zu erkunden. Gerhard Gotz zieht in diesem Buch, das Resultat jahrzehntelanger Forschung ist, vor allem Platon und Kant heran, um aus deren Systematik notwendige Denkschritte zur Lösung des Begründungsproblems zu entlehnen, andrerseits aber auch die Grenzen dieser Lösungsversuche aufzuzeigen. Darauf aufbauend führt Gotz sowohl über Platons absoluten Idealismus als auch über Kants Idealismuskritik hinaus und erschließt in neuer Weise eine Fundierungsebene, die sowohl individuelle Freiheit als auch universale Sinnorientierung gewährleisten soll.
- Gerhard Gotz
Vom Denken zum Sein
Passagen Verlag. 2026.
Buch im Bestand der UB Wien

