Die Druckschriftenbestände der Universitätsbibliothek Wien seit dem 16. Jahrhundert spiegeln eindrucksvoll die Entwicklung von Wissenschaft, Sprache und Buchdruck über mehrere Jahrhunderte hinweg wider. Mit insgesamt rund 343.000 Werken dokumentieren sie den quantitativen Zuwachs des Buchdrucks sowie das Forschungsinteresse an der Universität Wien. Die 1777 von Kaiserin Maria Theresia neu gegründete Universitätsbibliothek Wien basiert auf drei Privatbibliotheken, darunter die Bibliotheca Windhagiana. In den ersten Jahrzehnten wurde der Bestand vor allem durch Bestände aus aufgelösten Klosterbibliotheken ergänzt.
Literatur: Bernhard Fabian (Hg.): Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa. Digitalisiert von Günter Kükenshöner. Hildesheim: Olms Neue Medien 2003.
Die Universitätsbibliothek Wien besitzt 652 Inkunabeln, die Großteils im 19. Jahrhundert an die Bibliothek kamen. Alle Inkunabeln sind im Onlinekatalog erschlossen und werden in Forschung, Lehre und Ausstellungen genutzt. Sie bilden einen zentralen Kern des kulturellen Erbes der Universitätsbibliothek Wien.
Literatur: Hugo Alker: Katalog der Inkunabeln der Universitätsbibliothek Wien. 2., durchgesehene und erweiterte Auflage (Hg. von Leopold Cornaro). Wien: Universitätsbibliothek 1996