Erlesenes Erforschen: Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet

 © Reclam Verlag

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Erlesenes Erforschen: Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet

Mittwoch, 18. Mai 2022, 18.00 Uhr, Aula am Campus / Live-Stream

Im Rahmen der Reihe Erlesenes Erforschen präsentiert Alexander Bogner sein Buch Die Epistemisierung des Politischen. Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet.


Aufzeichnung der Veranstaltung:


Link zur Veranstaltungsaufzeichnung in Phaidra 


Programm

Begrüßung

Beate Lang | Leiterin der Fachbereichsbibliothek Soziologie und Politikwissenschaft, Universität Wien

Buchpräsentation

Alexander Bogner | Privatdozent des Instituts für Soziologie, Universität Wien

Podiumsdiskussion

Alexander Bogner im Gespräch mit

Barbara Schober | Dekanin der Fakultät für Psychologie, Universität Wien

Thomas König | Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien

Im Anschluss laden wir zu einem Glas Wein

Zum Buch

Der Spruch "Wissen ist Macht" erhält in den aktuellen Debatten um Klima und Corona neue Bedeutung: Wissenschaftliche Expert*innen sollen uns bei der Lösung komplexer Probleme zur Seite stehen. Doch welche Rolle spielen Zahlen und Fakten bei politischen Entscheidungen?

Alexander Bogner erklärt in seinem Buch Die Epistemisierung des Politischen (Reclam, 2021), warum zur fundierten Meinungsbildung und Entscheidungsfindung Wissenschaft bedeutsam ist, in der Politik aber nur Teil der Lösung sein sollte. Schließlich legitimiert sich demokratische Politik nicht durch wissenschaftliche Wahrheit, sondern das kluge Abwägen von Meinungen und Interessen.

Nicht nur Unwissen, auch die Macht des Wissens kann mitunter die Demokratie gefährden.

Alexander Bogner: Die Epistemisierung des Politischen. Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet. Reclam, Ditzingen (2021).


Zum Autor

Alexander Bogner ist Privatdozent für Soziologie an der Universität Wien und arbeitet am Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Von 2017 bis 2019 war er Professor für Soziologie an der Universität Innsbruck. Seit 2019 ist er Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.



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