Buchpräsentation: Mayer Bretzfeld (1747-1823) - der letzte bayerische Landesrabbiner. Briefe aus dem privaten Nachlass mit geschichtlichen Studien.

 © Nomos Verlag

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Buchpräsentation: Mayer Bretzfeld (1747-1823) - der letzte bayerische Landesrabbiner. Briefe aus dem privaten Nachlass mit geschichtlichen Studien.

Donnerstag, 26. Februar 2026, 18:30 Uhr, Seminarräume 1 und 2 am Campus der Universität Wien Spitalgasse 2-4, Hof 1

Die Fachbibliothek Judaistik lädt zur Präsentation des Buches Mayer Bretzfeld (1747-1823) - der letzte bayerische Landesrabbiner. Briefe aus dem privaten Nachlass mit geschichtlichen Studien ein.


Programm

Begrüßung

Monika Schreiber | Leiterin der Fachbibliothek Judaistik, Universität Wien

Einführung

Stephan Wendehorst | Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte, Universität Wien

Buchpräsentation

Carsten L. Wilke | Director. Center for Religious Studies, Central European University, Wien

Paula Somogyi | Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte, Universität Wien

Im Anschluss laden wir zu Brot und Wein.

Zum Buch

Auf Grundlage der bislang unerforschten Korrespondenz des Rabbiners Mayer Bretzfeld (1747-1823) dokumentiert dieser Band die verschwundene Welt des fränkischen Landjudentums, das vom späten Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert eine der langlebigsten und wirtschaftlich bedeutendsten regionalen Ausprägungen des deutschen Judentums darstellte. Die 39 darin erhaltenen, zumeist in einer lokalspezifischen deutsch-jüdischen Sprache verfassten Briefe geben direktes Zeugnis des jüdischen Gemeinde- und Familienlebens an der Schwelle zur Moderne.


Zu den Herausgeber*innen

Daniela F. Eisenstein ist seit 2003 Direktorin des Jüdischen Museums Franken in Fürth und Schnaittach. Sie kuratierte zahlreiche Ausstellungen zur jüdischen Geschichte und Kultur. Veröffentlichungen zu verschiedenen Themen der deutschjüdischen Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert.

Paula Somogyi ist Mitarbeiterin eines von der Stadt Fulda geförderten Projekts am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien, Team Wendehorst, Schwerpunkt: (Jüdisches) Recht, (jüdische) Geschichte & Theorie. Sie arbeitet an der regestenmäßigen Erschließung der Archivbestände zur Geschichte der Juden in Fulda in den Central Archives for the History of the Jewish People mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Rabbinatsgericht Fulda. In der Lehre vermittelt sie Lesekompetenz in juden-deutschen, jiddischen und hebräischen Handschriften.

Carsten L. Wilke ist seit 2009 Professor für Geschichte an der Central European University (CEU) in Wien und war zuvor u. a. an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und am Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen tätig. In seinen Büchern und Aufsätzen behandelt er die Religionsgeschichte der europäischen Juden vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert.


Veranstalter

Universität Wien, Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte, Team Wendehorst, Schwerpunkt: (Jüdisches) Recht, (jüdische) Geschichte & Theorie - (Jewish) law, (Jewish) history & theory

Kooperationspartner

Fachbibliothek Judaistik, Universitätsbibliothek Wien


Universität Wien